Geschmack

Ayurveda_Geschmack

Ayurveda Geschmacksrichtungen - Rasa

Nahrungsmittel und deren Geschmacksrichtungen im Ayurveda

Im Ayurveda werden den Nahrungsmitteln bestimmte Geschmacksrichtungen zugeordnet. Der Geschmack wird im Ayurveda Rasa genannt. Dabei ist der Geschmack nicht in erster Linie Mittel zum Genuss, sondern dient dazu, die Auswirkung auf den Organismus, insbesondere auf die Doshas zu bestimmen. Die meisten Nahrungsmittel haben nicht nur eine Geschmacksrichtung, sondern vereinen mehrere, ja teilweise sogar bis zu vier Rasas, in sich. Dabei führt man im Ayurveda den Geschmack auf die fünf Grundelemente zurück. Jeweils eine Zweiergruppe dieser Elemente bildet eine Geschmacksrichtung. Auf Grund dieser Dominanz von zwei Elementen lässt sich auch die Auswirkung von Nahrungsmittel auf die Konstitution des Menschen ableiten. Da ja auch die Konstitution, sprich die Doshas, von den Elementen abhängig sind, liegt die Möglichkeit der Einflussnahme mittels Ernährung und Geschmacksrichtungen auf der Hand. Im Ayurveda heißt es, dass in jedem gesunden Menü alle sechs Geschmacksrichtungen und damit auch alle fünf Elemente, vertreten sein sollten.

Geschmacksrichtungen im Ayurveda

Im Gegensatz zu den vier im Westen bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter, kennt man in der Lehre des Ayurveda 7 Geschmacksrichtungen. Die sieben Rasa sind süß, sauer, salzig, scharf, bitter, und herb/zusammenziehend.

  • Die Geschmacksrichtung süß wird im Ayurveda durch die Dominanz der Elemente Erde und Wasser hervorgerufen. Entsprechend der Eigenschaften dieser Elemente wird dem süßen Geschmack eine schwere, feuchte, kühlende und stark nährende Wirkung nachgesagt.
  • Sauer als Geschmacksrichtung wird im Ayurveda durch die beiden Elemente Feuer und Erde verursacht und wirkt sich wärmend, trocken und nährend auf den Organismus aus.
  • Den salzigen Geschmack rufen im Ayurveda die beiden Elemente Wasser und Feuer hervor. Berücksichtigt man die Eigenschaften, welche diesen Elementen zugeschrieben werden, resultiert daraus eine erhitzende, schwere und schleimbildende Wirkung salziger Speisen.
  • Die Geschmacksrichtung scharf wird durch die beiden Elemente Feuer und Wind hervorgerufen und wirkt sich wärmend, austrocknend und leicht auf den Organismus aus.
  • Die Elemente Wind und Raum führen in Kombination zur Geschmacksrichtung bitter und bedingen eine leichte, kühlende, raue und austrocknende Wirkung bitterer Speisen.
  • Auch die Geschmacksrichtung herb oder zusammenziehend schließlich wird den Elementen Luft und Erde zugewiesen und wirkt austrocknend, kühlend und schwer.
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