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HotelLetzten Mittwoch hatten wir unglaubliches Glück. Der Schreck steckt uns allen noch in den Knochen, denn ein grösser Brand in unserem Hotel konnte von der Feuerwehr gerade noch verhindert werden. Ein Bauarbeiter, der den Anschluss unseres Wellness-Neubaus verputzen wollte, fühlte sich durch ein Wespennest unter dem Schwimmbaddach gestört. Kurzer Hand rückte er dem " Ärgernis " mit einer Farb-Sprühdose und einem Feuerzeug zu Leibe. Der " Erfolg " trat auch unmittelbar ein. Das Wespennest fing Feuer. Aber leider auch der Dachstuhl unseres Schwimmbades. Ich kam zum Glück dazu, als er sich gerade anschickte das Dach, bei dem der Rauch schon aus dem First aufstieg, mit einem Gartenschlauch zu löschen. Natürlich wartete ich seine Löschversuche nicht ab und alarmierte sofort die Feuerwehr, die auch sehr schnell zur Stelle war und Schlimmeres verhinderte, denn wie man mir anschliessend mitteile, hätte es nicht mehr lange gedauert bis ein grösseres Feuer ausgebrochen wäre.
Am Freitag standen wir deswegen auch gleich in der Presse. Der " Viechtacher Bayerwaldbote " schrieb:
Bei Kampf gegen Wespennest fast das Sporthotel abgefackelt
Böbrach (vbb). Das ging gerade nochmal gut aus: Nur dem raschen Eingreifen der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass am Mittwoch kein grösserer Brand im Sporthotel Ödhof in Böbrach entstanden ist.
Nach Angaben der Polizei wollte ein Bauarbeiter Verputzarbeiten am Neubau des Sporthotels durchführen. Dabei war ihm ein Wespennest im Weg. Kurz entschlossen wollte er das Hindernis kurz vor 14 Uhr selbst beseitigen - ausgerüstet mit Sprühdose und Feuerzeug. Nach ein paar Versuchen konnten zwar einige der hinderlichen Wespen vertrieben werden, jedoch fing die am Dach frisch angebrachte Innenverschalung Feuer.
Ein grösserer Brand konnte verhindert werden, da die Feuerwehren aus Auerkiel, Bodenmais und Böbrach sofort zur Stelle waren. Auch der Brandschaden ist daher nur gering.
Freitag 22. September 2006 - Viechtacher Bayerwaldbote
Man sagt ja jede Art von "Publicity" soll gut sein
. Gut, dass wir darüber schon wieder Scherze machen können.
Und natürlich auch von uns einen Dank an die Feuerwehr, die so schnell zur Stelle war.
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