Ayurveda im Sommer - Pittazeit
Im Ayurveda bestimmen die Doshas, die bioenergetischen Zustände welche die Konstitution des Menschen ausmachen, die Massnahmen die ergriffen werden, wie beispielsweise Ernährung, Lifestyle-Management, Massagen. Diese Doshas sind dabei keine Konstanten im menschlichen Körper sondern können durch die den Menschen umgebenden Umwelteinflüsse variieren. Eine dieser "Umwelteinflüsse" ist die Jahreszeit. Die Sommerzeit, also die Monate Juni bis August, wird im Ayurveda als Pittazeit bezeichnet. Dies Bedeutet, dass in dieser Zeit, bedingt durch klimatische Einflüsse, das Dosha Pitta angehäuft wird. Ziel des Ayurveda ist es ja ein Ungleichgewicht an Doshas, welches auf Dauer schädigend wirken kann, zu vermeiden. Demnach sind im Sommer also Pitta reduzierende Massnahmen angesagt.
Pitta wird durch die Elemente Feuer und Wasser geprägt. Um Pitta abzubauen sollte man also diese Elemente meiden und die "Gegenspieler", sprich Erde, Luft und Raum stärken. Dabei kennt unser Körper die Antwort wie das gemacht wird eigentlich schon und wenn wir auf ihn hören machen wir schon vieles richtig. Aber gerade ein Pitta-Typ bei dem ja diese Dosha von Haus aus bereits ein Übergewicht hat ist für diese Störung anfällig. Was ist also zu tun?
Als erstes sollte man an den heissen Tagen die Hitze meiden und sich eher an kühlen und schattigen Orten aufhalten und luftige, lockere Kleidung tragen. Kein grosses Geheimnis, oder?
. Bezüglich der Ernährung sollte man scharfe und saure Nahrungsmittel meiden, denn gerade sie vermehren das ohnehin schon übergewichttete Feuerelemnt. Besonders gut geeignet sind dagegen leichte, süsse, bittere und zusammenziehende Lebensmittel, denen man in der Sommerzeit den Vorrang geben sollte. Der Grund ist, dass gerade diese Geschmacksrichtungen durch die Elemente Luft, Erde und Raum hervorgerufen werden und eine kühlende Wirkung aufweisen. Derartige Lebensmittel sind Beispielsweise Milch, Reis, Bananen, Kokosnüsse, Weintrauben, Dörrobst allgemein oder z.B. Gurken.
Im Bereich der Ayurveda Massagen verwendet man im Sommer überwiegend kühlendeMassageöle auf Koksbasis. Aber auch Zusätze wie Rosenöl oder Sandelholz wirken kühlend. Ausserdem kann man gerade in der Sommerzeit ayurvedische Stirngüsse mit Buttermilch einsetzen um das aus dem Gleichgewichtgeratene Pitta zu besänftigen.
Also mal sehen was wir diedes Jahr davon so alles umsetzen können. Oder Sagtuns unser Kopf einfach: "Ich will aber braun werden !" überstimmt der Körper und verurteilt ihn Stunden lang in der Sonne zu prutzeln.
Euer Freddy
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