Wandern auf dem historischen Pandurensteig im Bayerischen Wald

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Der Pandurensteig - Wandern in der Natur-Region Bayerischer Wald.

Auf historischen Spuren durch die Natur-Region Bayerischer Wald führt Sie der Pandurensteig. Dieser authentische Wanderweg erhielt seinen Namen von den Panduren, eine Armee von Söldnern aus slawischen Ländern, welche 1742 zur Zeit des Österreichischen Erbfolgekrieges, über diesen Weg in Bayern einfiel und dort Angst und Schrecken verbreitete. So ist der Krummsäbel, die beliebteste Waffe der Panduren, das Markierungszeichen für diesen Weg, das dem Wanderer immer wieder die richtige Richtung zeigt.

Der Pandurensteig beginnt in Waldmünchen, wo jedes Jahr im Juli und August das berühmte Freilichtspiel „Trenck, der Pandur vor Waldmünchen“ aufgeführt wird, welches an die einstige Bedrohung der Stadt durch die Panduren erinnert. Von dort aus führt er durch den Nationalpark Oberer Bayerischer Wald bis in die Stadt Cham, die 1742 nach einem Angriff der Panduren, bis auf die Grundmauern abbrannte.

Die zweite Etappe beginnt mit der Überquerung des Flusses Regen und bringt den Wanderer vorbei am Vogelschutzgebiet Rötelseeweiher bis zur Thierlstein Burg, wo dann der Pfahl beginnt. Diesem folgt man schliesslich durch überwiegend Eichen-Kiefern-Wälder mit zahlreichen Quarzbrüchen und Quarzfelsen bis nach Prackenbach.

Der dritte Abschnitt des Pandurensteigs beeindruckt durch imposante Quarzformationen des Pfahls und führt durch die Naturschutzgebiete Moosbacher Pfahl, Großer Pfahl, Sankt Antonius Pfahl und Hofpfahl bis hin zum Ort Patersdorf.

Der Weg führt weiter auf dem Pfahl mit seinen vielen Quarzsteinbrüchen bis hinauf auf 210 Höhenmetern zur Burg-Ruine Weissenstein, welche eine wunderschöne Rundumsicht über das Bergland der Region Bayerischer Wald bietet. Nun verlässt man den Pfahl und gelangt schliesslich zum Klosterort Rinchnach, dem Ende der vierten Etappe.

Im fünften Abschnitt des Pandurensteigs erklimmt man den Wagensonnriegel mit seinen 310 Höhenmetern und kommt dann nach einem kurzen Abstieg in Spiegelau, einem bekannten Glasort der Region Bayerischer Wald, an.

Die nächste Etappe führt durch eine wunderschöne Hügellandschaft mit romantischen Bachtälern und aussichtsreichen Anhöhen. Beim Ort Eiblöd bieten sich dem Wanderer dann zwei Möglichkeiten, entweder über Heinrichsreit nach Perlesreut, oder direkt nach Haus im Wald, zu gehen.

Weiter in einer beeindruckenden Hügellandschaft kommt man schliesslich entweder von Perlesreut, oder von Haus im Wald aus, hinunter bis ins Ilztal. Nach einigen Kilometern lädt dann die Waldwirtschaft Schrottenbaummühle zu einer kleinen Stärkung ein. Das Ende dieses siebten Abschnitts markiert die Burg Fürsteneck.

Die achte und zugleich letzte Etappe zeichnet sich durch einen sehr ebenen Verlauf aus, was sie zum leichtesten Abschnitt des Pandurensteigs macht. Sie führt entlang des Flusses durch das Ilztal, bis zur wunderschönen Drei-Flüsse-Stadt Passau, dem Ziel des Pandurensteigs.

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Wandern auf dem historischen Pandurensteig im Bayerischen Wald

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